Heute sind wir auf den Flumserberg rodeln gefahren. Die Fotos und das Video von Markus’ Abfahrt findet ihr hier:
Heute sind wir auf den Flumserberg rodeln gefahren. Die Fotos und das Video von Markus’ Abfahrt findet ihr hier:
Gestern standen Genf und Lausanne auf dem Programm. Die beiden Städte liegen im Südwesten der Schweiz.
Genf ist im gleichnamigen Kanton am Genfersee sowie der Rhône gelegen. Die Stadt ist die Zweitgrößte der Stadt nach Zürich und Sitz vieler internationaler Organisationen wie UNO (Palais des Nations), ITU, WIPO, CERN,… Leider war aufgrund der etwas zu kalten Wetterbedingungen das Wahrzeichen der Stadt, die 140 m hohe Wasserfontäne, abgeschaltet. Statt dessen kletterten wir auf den Nordturm der Cathédrale de St. Pierre und genossen den Blick auf die Stadt, den See und die Berge.
Anschließend fuhren wir nach Lausanne, die Hauptstadt des Waadtlandes, welche am Le Léman (Genfersee) liegt. Dort wollten wir eigentlich von der Cathédrale Notre-Dame auf den See und die dahinter liegenden Berge schauen, von wo aus man sogar den Mont Blanc hätte bewundern können. Leider war die Aussicht jedoch so schlecht, dass man weder See noch Berge entdecken konnte. Um trotzdem noch etwas vom See zu sehen, sind wir dann von der Kathedarale hinunter nach Lausanne-Ouchy gestiegen und haben uns dort an der Uferpromenade aufgehalten. Nachdem wir ziemlich durchgefroren waren, sind wir mit der Metro (übrigens der einzigen, die es in der Schweiz gibt) zurück zum Auto und anschließend nach St. Gallen gefahren.
Folgende Route haben wir zurückgelegt:

Seit gestern bin ich wieder zurück in St. Gallen. Allerdings nur für eine Woche – dafür aber nicht alleine. Dieses Mal sind Christian, Andrea und Markus mit von der Partie. Unser erster Ausflug heute ging zum Säntis, dem höchsten Berg im Alpstein (2502 m). Die Fotos gibts wie immer in der Slightshow zu sehen.
Es ist soweit… meine Zeit hier in St. Gallen nähert sich dem Ende und ich gehe mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück nach Hause. Mein Auslandssemester in der Schweiz wird für mich ein unvergessliches Erlebnis bleiben und ich werde mich immer wieder gerne an die vielen netten Menschen, besonders diejenigen in diesem Haus, und an die zahlreichen schönen Augenblicke zurückerinnern. Mit meinem weinenden Auge nehme ich Abschied von dieser kurzen, aber schönen Zeit. Mit meinem lachenden Auge freue ich mich jedoch riesig darauf wieder in mein gewohntes Umfeld, nach Hause, zurückzukehren. Dort warten schließlich alle die Menschen auf mich, die mir das Meiste in meinem Leben bedeuten!
Ich bin glücklich darüber, dass ich die Schweiz als das Land ausgewählt habe, in dem ich mein Auslandssemester verbringen möchte. Ich habe selten ein – trotz seiner bescheidenen Größe – so vielseitiges und beeindruckendes Land gesehen!
Wie unschwer aus meinen Berichten, Fotos sowie Videos zu entnehmen ist, hat die Schweiz einiges zu bieten. Natur pur – eine unendliche Weite an saftig grünen Wiesen, unzählige abgelegene Dörfer und vereinzelte Berghütten, das imposante Massiv der Alpen wo sich der Schnee nur so türmt und im Kontrast dazu die Palmen an den Uferpromenaden der südlich gelegenen Seen.
Neben der Vielfältigkeit in der Natur herrscht hier auch eine Vielfältigkeit in der Sprache. Gleich vier Amtssprachen werden in der Schweiz gesprochen: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch. Vor allem diese Verschiedenartigkeit der Sprachen trägt dazu bei, dass man hier nicht nur auf den original Schweizer trifft, sondern ebenfalls eine bunte Mischung an Einwanderern antrifft. Auch in St. Gallen findet sich diese multikulturelle Mischung wieder, nicht zuletzt aus dem Grund, dass bis zu 25% der Studierenden der Hochschule St. Gallen Austauschstudenten aus aller Welt sind. Demnach kann ich auch mit Recht behaupten, dass man eben auch in dieser „deutschsprachigen“ Stadt dazu aufgefordert ist (vor allem) Englisch zu sprechen, wenn man Kontakte knüpfen will, da diese nun einmal die einzige Sprache ist, die hier von allen Studenten einheitlich verstanden wird. Indem ich das Wort deutschsprachige im vorherigen Satz in Anführungszeichen setze, möchte ich damit ausdrücken, dass es hier selbst für mich als Deutschsprachige doch immer wieder Sprachbarrieren gab. Versuch mal einer die Schweizer zu verstehen
Aber glücklicherweise erkennen die Schweizer oftmals doch sehr schnell an dem verwirrten Gesichtsausdruck der „unwissenden“ Deutschen, dass diese nichts von dem verstehen, was man ihnen zu sagen versucht und gehen dann zum verständlicheren Hochdeutsch über.
Und da ich dieses Land in mein Herz geschlossen habe und es gar nicht erwarten kann wieder zurückzukehren, ist der nächste Schweizaufenthalt schon für die Zeit zwischen den Tagen geplant. Natürlich werde ich auch dann noch einmal in diesem Blog darüber berichten, was wir hier alles erlebt und gesehen haben.
Bis dahin wünsche ich meinen Bloglesern eine besinnliche Adventszeit und ein fröhliches Weihnachtsfest!
P.S.: Auf der Karte könnt ihr sehen, wo ich bisher überall in der Schweiz gewesen bin. Um ein paar rückblickende Fotos in der Slightshow zu sehen, klickt einfach auf die Karte
Gestern sind Natalya und ich mit dem Zug in die Westschweiz gefahren. Gegen 08:00 Uhr starteten wir aus St. Gallen Richtung Gruyères im Kanton Freiburg, wo wir nach vier Stunden Fahrt ankamen. Das Dorf ist in zwei Hälften geteilt. Die eine befindet sich im Tal und die andere auf dem Schlosshügel. Am Fuße des Schlosshügels befindet sich die Schaukäserei „La Maison du Gruyère“, wo der weltberühmte Schweizer Hartkäse Gruyère hergestellt wird. Nachdem wir dort kurz reingeschaut hatten, besichtigten wir das Schloss Château St-Germain der ehemaligen Grafen von Gruyères, welches heute als Museum genutzt wird. Die einzelnen Zimmer und Säle des Schlosses sind im alten Stil eingerichtet und komplett begehbar. Vom Balkon des Schlosses aus hat man eine prächtige Aussicht bis zum Lac de la Gruyère und auf die Freiburger Voralpen. Zusätzlich sind in einem Teil des Schlosses seit 1998 die Werke des Schweizer Künstlers H.R. Giger ausgestellt.
Anschließend fuhren wir mit dem Zug in die Schweizer Bundesstadt Bern. Deren mittelalterliche Altstadt gehört aufgrund ihrer weitestgehend erhaltenen stiltypischen Arkaden (in Bern Laubengänge genannt) zum UNESCO-Weltkulturerbe. Wahrzeichen der Stadt ist der Zytglogge-Turm (Zeitglockenturm), das ehemalige Stadttor, dessen astronomische Uhr zu jeder vollen Stunde mit ihrem Glockenspiel ein Figurenspiel in Bewegung setzt. Zu weiteren Sehenswürdigkeiten zählen das Berner Münster und die vielen Brunnen in der Altstadt.
Bitte auf das jeweilige Bild klicken, um die Slightshow zu sehen.
Nachdem wir uns einige Sehenswürdigkeiten der Stadt angeschaut hatten, wurde es leider schnell dunkel, so dass wir gegen 18:30 Uhr den Heimweg antraten.
Folgende Route haben wir zurückgelegt:
Am Donnerstag ist mein erster Besuch in St. Gallen angekommen. Samstags haben Christian und ich uns dann auf den Weg nach Luzern am Vierwaldstätter See gemacht. Um auch etwas von der schönen und vielfältigen Landschaft der Schweiz zu sehen, haben wir einen kleinen Umweg in Kauf genommen.
Zuerst sind wir durch das Appenzeller Land zum Marktstädtchen Altstätten gefahren. Dort haben wir unsere erste Rast gemacht, um über den Markt zu schlendern und etwas zu essen zu kaufen. Anschließend ging es weiter in Richtung Chur durch das schöne Rheintal.
Das Highlight auf unserem ersten Reisetag stellte der Oberalppass dar, welchen wir passierten, um nach Andermatt zu gelangen. Dort kamen wir dann auch in unser erstes Schneechaos für dieses Jahr.
Nachdem wir genug Schnee und Eis gesehen hatten, sind wir in den Urkanton Schwyz und seine gleichnamige Hauptstadt gefahren. Von dort aus ging es weiter um den Vierwaldstätter See herum nach Luzern. Dort angekommen suchten wir uns eine Bleibe und landeten schließlich im Viersternehotel Ambassador.
Sonntags ging es dann hoch hinaus… Wir fuhren von Alpnachstad mit der steilsten Zahnradbahn der Welt auf den Pilatus. Von dort aus hatten wir aufgrund des sonnigen Wetters einen gigantischen Ausblick sowohl auf die Alpen als auch auf den Vierwaldstätter See, den Sempachersee, den Baldeggersee, den Hallwiler See und den Zuger See.
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Wieder unten angekommen, sind wir über Zürich zurück nach St. Gallen gefahren. Folgende Route haben wir zurückgelegt: